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Entdecken Sie eine vielfältige Auswahl an Büchern zur Kirchengeschichte – von fundierter historischer Fachliteratur über wissenschaftliche Werke bis hin zu anschaulichen Erzählungen aus der Reformationszeit und anderen Epochen des Christentums. Vertiefen Sie Ihr Verständnis der Geschichte der Kirche, ihrer Entwicklung und prägenden Ereignisse und finden Sie passende Literatur für Einsteiger, Interessierte und theologisch Fortgeschrittene.
Es hat vier Jahrhunderte gedauert, bis das verzerrte und einseitige Bild der Täufer, das ihre Gegner gezeichnet hatten, überwunden wurde. Heute wissen wir, mit welcher Hingabe diese Täufer Christus nachzufolgen suchten, wie ernsthaft sie Gottes Wort liebten und vdersuchten, ihm zu gehorchen, wie streng sie dem Grundsatz der Gewissensfreihei anhingen, wie entschieden sie das Prinzip der Staatskirche verwarfen, wie energisch sie sich weigerten, das Heil an Zeremonien zu binden, und wie eifrig sie versuchten, Europa das Evangelium zu verkündigen. Sie besaßen eine gut durchdachte Theologie und Ethik und waren bemüht, diese allen Menschen, Fürsten und Bauern gleicherweise, mitzuteilen. Aber oft hieß man sie mit dem Henker disputieren; sie wurden ins Gefängnis geworfen, aus dem man sie nur zur Hinrichtung wieder herausführte. Die organisierte Christenheit forderte den Staat auf, diese "Ketzer" auszurotten, die es wagten, solche Grundlagen der Christenheit wie das Staatskirchentum, den Eid und die Kindertaufe in Frage zu stellen - von Todesstrafe und Kriegführung ganz zu schweigen. Hardcover Info: In diesem Buch liegt der Text der ersten Auflage vor. Der erweiterte und ergänzte Text war im Buch "Die Täuferbewegung", neu aufgelegt von Atempause, enthalten. Dieses Buch ist bereits vergriffen.
Die Mennoniten aus dem Schwarzmeergebiet und der Wolga waren die ersten Europäer, die sich nach der ersten Eroberung Turkestans im 19. Jahrhundert hier ansiedelten. In diesem Buch sind die Beschreibungen in vier verschiedenen Tagebüchern chronologisch angeordnet und mit den Dokumenten des Staatsarchivs ergänzt. Mit zahlreichen Bildern, Tabellen und Grafiken.
A.H. Unruh Die Geschichte der Mennoniten-Brüdergemeinde in Russland 1860-1945 Neuauflage des in Kanada 1954 erschienenen Buches. Samenkorn, Hardcover, 480 S.
Der Name „Märtyrerspiegel“ ist Programm! Er fordert den Leser dazu auf, sich ständig im Angesicht dieses umfangreichen Buches an den Lebensgeschichten und Glaubenszeugnissen der beschriebenen Märtyrer zu spiegeln. Wer sich auf den schmalen Pfad begibt, ist dazu berufen, in die Fußstapfen Jesu zu treten, sein Kreuz auf sich zu nehmen, ihm nachzufolgen und bis zum Ende treu zu bleiben. Das Leben Jesu wird dabei zum Spiegel, der uns ständig auf den Prüfstand stellt: Unsere Lebensgeschichte soll sich in der Christusgleichförmigkeit mit der Lebensgeschichte von Christus vereinen. Aber auch das Leben seiner Nachfolger, die bis in den Tod treu blieben, dient uns als Vorbild. Ihr Leben war nicht vergeblich, und durch ihr Zeugnis sprechen sie heute noch zu uns. Bei der Bearbeitung dieser Neuauflage wurde als Zielsetzung festgehalten: Lesbarkeit verbessern, einzelne helfende Ergänzungen für den heutigen Leser anbringen und das Werk ansprechend herausgeben. Mit der Neuauflage sollen die heutigen Täufergemeinden erneut Zugang zu dem im „Märtyrerspiegel“ festgehaltenen Erbe ihrer Glaubensväter erhalten. Das Buch besteht jetzt als dreibändiges Werk: Band 1: Jahre 0 bis 1600Band 2: Jahre 1524 bis 1569Band 3: Jahre 1570 bis 1672 Im Schuber
500 Jahre Täuferbewegung/Mennonitengemeinde (1525-2025) Die Täuferbewegung und die daraus entstandenen Mennonitengemeinden sind ein Zweig der Reformation des 16. Jahrhunderts. In der Reformationszeit galt die Täuferbewegung allerdings als eine fehlerhafte Begleiterscheinung der Reformation, als eine radikale Verirrung oder bestenfalls als eine "Deformation der Reformation." So wurde sie von einigen protestantischen Theologen und Kirchengeschichtsforschern noch bis ins frühe 20. Jahrhundert beschrieben. Die frühen Täufer (und ihre unmittelbaren Nachkommen, die Mennoniten) sahen sich von Anfang an nicht als eine "neue Kirche", sondern als eine Rückbesinnung auf die Urgemeinde, wie sie in der Apostelgeschichte beschrieben wird. Diese Rückbesinnung fand nicht als eine von der Reformation des 16. Jahrhundert losgelöste Entwicklung statt, sondern eher als deren Fortsetzung und Weiterentwicklung. Prof. Dr. Thomas Kaufmann, ein Göttinger Kirchenhistoriker und Buchautor, hat es in einem Interview im Portal evangelisch.de (04.01.2020) sehr zutreffend zum Ausdruck gebracht: "Die Täufer haben die Reformation im Grunde ernster genommen als die Reformatoren selbst. Sie haben die Bibel wortwörtlich gelesen." Da, wo die wichtigsten Reformatoren des 16. Jahrhunderts "fertig waren", setzte die Täuferbewegung erst an. Über die Anfänge dieser Entwicklung, ohne die die heutige "Gemeindelandschaft" undenkbar ist, berichtet Hermann Heidebrecht in diesem kompakten Buch. Paperback
Die Vision der Täufer Ein Vortrag von Harold S. Bender In seiner Rede beschreibt H. S. Bender die geistliche Vision der Täuferbewegung des 16. Jahrhunderts. Diese Rede lädt den Leser ein, sein eigenes Glaubensleben im Licht dieser Vision zu bedenken. Die Nachfolge Jesu, die Gemeinde als Bruderschaft und die Wehrlosigkeit waren für die Täufer keine bloßen Ideale, sondern gelebte Wirklichkeit - und sie stellen auch heute noch eine bleibende Herausforderung dar. Heft
Liebt eure Feinde Wie kann man seine Feinde lieben? Dieses Büchlein enthält drei Geschichten, welche die biblische Lehre vom Nichtwiderstehen des Bösen verdeutlichen. Es sind Geschichten aus dem echten Leben von Menschen, die die Worte Jesu ernstnahmen: "Liebet eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen; segnet, die euch verfluchen; bittet für die, die euch beleidigen." Seit Jesus auf der Erde gewesen ist, gsb es immer treue Nachfolger, die diese Lehre und auch die anderen Lehren von Jesus ernst nahmen. Wir können versuchen, das Geheimnis ihrer Stärke zu ergründen. Inhalt: Dirk Willems und sein VerfolgerHinter Dirk bricht sein Verfolger im Eis ein. Wenn er umkehrt, kann er den Mann retten. Doch dann wäre es um Dirks Flucht geschehen. Das Geheimnis unter dem StrohdachPrediger Peter und seine Frau entscheiden sich, ihren Widersachern zu essen zu geben. In einer dunklen NachtEine Amisch-Familie wird von einem indigenen Stamm überfallen. Sie haben genügend Schießpulver um sich zu verteidigen, aber der Vater trifft eine andere Entscheidung. Heft
"Brüder in Christo" ist die unveränderte Neuauflage einer bahnbrechenden Arbeit des 1967 verstorbenen Schweizer Kirchenhistorikers Fritz Blanke über den Ursprung der Täuferbewegung in Zollikon bei Zürich.Eingebettet in die Geschichte der beginnenden Zürcher Reformation des 16. Jahrhunderts rekonstruiert der Autor den Werdegang der Erweckungsbewegung von Christen, die dafür brannten, die Nachfolge Jesu noch konkreter in ihrem persönlichen Leben und in der Gestaltung der Kirche umzusetzen. Wegen ihrer Praxis, Erwachsene erneut zu taufen, wurden sie "Wiedertäufer" genannt. Sie waren ein Vortrupp des Priestertums, der Glaubens- und Gewissensfreiheit und der freien Gemeindebildung. Paperback
Feuer auf den Zürcher Hügeln "... Die Dämmerung setzte ein. Fridli Schumacher stand auf, um eine Lampe anzuzünden. Er schob ein frisches Holzscheit in den Kamin, holte einen glühenden Splitter heraus und hielt ihn an die Lampe. "Diese Debatte, über die wir hier reden", sagte Marx, "sagtest du, sie findet morgen statt?" "Ja", antwortete Johann. "Sie soll in der Zwingli-Kirche in Zürich, der Großmünster-Kirche, stattfinden." "Und worum wird es diesmal gehen? Geht es wieder um die Messe?" "Nein, dieses Mal geht es um die Taufe", erklärte Johann. "Das Konzil von Zürich sagt, dass alle Babys getauft werden müssen, bevor sie acht Tage alt sind. Aber in der Bibel steht nichts davon. Konrad Grebel und Melix Manz werden zeigen, dass ein Mensch nicht getauft werden sollte, bis er die Jahre der Vernunft erreicht hat und von seinen Sünden umgekehrt und wiedergeboren ist. Auch Christus hat nicht gelehrt, dass Säuglinge getauft werden sollen, sondern nur diejenigen, die ein neues Leben für Gott leben - sie sind diejenigen, die getauft werden sollen." ... "Wenn die Bibel so klar ist", wagte Marx schließlich zu sagen, "dann müssten Grebel und Manz ihnen doch zeigen können, dass die Kindertaufe falsch ist." ... " Dies ist die Geschichte der ersten Wiedertäufer, die in Zillikon, im Kanton Zürich in der Schweiz lebten. Der Autor hat versucht, die Ereignisse so zu rekonstruieren, wie sie sich tatsächlich zugetragen haben, um ein wahrheitsgetreues Bild jener unruhigen Zeiten zu vermitteln. Das Buch zeigt sehr eindrücklich, wie Männer und Frauen darum ringen, den Willen Gottes zu erkennen und zu leben und mit welchen Schwierigkeiten und Zweifeln, mit welchen Versuchungen sie konfrontiert werden. Der wahre Glaube war im 16ten Jahrhundert nicht einfach. Aber auch heute ist der Preis für einen echten Glauben noch derselbe wie damals: Hingabe von ganzem Herzen und Gehorsam gegenüber Gott. Hardcover
Diether Götz Lichdi Die Mennoniten in Geschichte und Gegenwart - Von der Täuferbewegung zur weltweiten Freikirche Eine gründlich überarbeitete Neufassung des 1983 unter dem Titel „Über Zürich und Witmarsum nach Addis Abeba“ erstmals erschienenen Buches mit vielen Illustrationen und Landkarten. Hardcover
1860 war das Geburtsjahr der Mennoniten-Brüdergemeinde. Trotz ihrer Anfangsschwierigkeiten stabilisierte sie sich, wuchs und erschloss neue Missionsfelder. Nur einige Jahrzehnte später erlebte sie während der Zeit des Roten Terrors eine harte Feuerprobe. Doch es sollte nicht ihr Untergang werden - Gottes Plan war anders! So besteht die Mennoniten-Brüdergemeinde mehr als 160 Jahre und ist wie ein bewohntes Haus. Ihre Bewohner sind nur vorübergehend da, gehen weiter und hinterlassen Spuren ihres Glaubens und Wirkens. Wenn neue kommen, lernen sie Besonderheiten, Vorzüge und Herausforderungen dieses Hauses kennen. Sie dürfen ein Zuhause genießen und mitarbeiten. Was war der Ursprung der Mennoniten-Brüdergemeinde? Wie war ihr Werdegang? Was macht ihre Identität heute aus? Das Buch - im Fokus stehen unabhängige Mennoniten-Brüdergemeinden in Deutschland, die die Zeit der Sowjetunion durchlebten - beantwortet diese Fragen nicht nur für die eigene junge Generation, sondern auch für alle, die die Geschichte und die Anliegen dieser Gemeinde kennenlernen wollen. Hardcover
Don Felipe, ein junger spanischer Edelmann, wird von einem Priester mit einer geheimnisvollen Sendung nach Gent geschickt. Der junge Spanier ahnt nicht, was das für eine Sendung ist, und welche weitreichenden Folgen diese Aufgabe für sein Leben haben wird. In Gent begegnet er außerdem seinen Verwandten und einer alten Bekannten seiner Großmutter. Irgendwie sind diese Leute anders als alle, die er bisher kannte. Sie haben etwas gemeinsam, das dem Spanier mit flämischen Wurzeln fremd ist. Wird er herausfinden können, was es ist? Und warum lässt ihm die ganze Sache keine Ruhe, auch nachdem er seinen Auftrag ausgeführt hat? Die spannend und authentisch erzählte Geschichte von Margaret Epp führt den Leser ins 16. Jahrhundert – in eine Zeit voller Gefahren, aber auch voller Wunder, in der Gott sich auf besondere Weise mächtig erwies. Eine Zeit, von deren Früchten wir heute noch leben.
Das Leben des Konrad Grebel Inmitten von hohen Burgen, kriegerischen Heeren, schrecklichen Seuchen, dem Verfall der Kirchen, dem Aberglauben und der Dunkelheit des 16. Jahrhunderts in Europa, flammte die täuferische Erweckung auf. Einer der ersten Anführer war ein feiernder Studienabbrecher, der Christus begegnete und zu einem feurigen Prediger wurde, der die größten Reformatoren seiner Zeit herausforderte. Begleite Konrad Grebel dabei, wie er lernt, Christus nachzufolgen. Paperback
Menno Simons von Witmarsum Jan Auke Bransma zeichnet ein lebendiges Bild der Täuferbewegung und lässt die Person Menno Simons` durch die Schilderung seines Lebens anschaulich werden. Er geht ausführlich auf Mennos umfangreiches Werk ein und lässt auch Zeitgenossen zu Wort kommen. Paperback
Lehren aus der Täuferbewegung Heute ist in evangelikalen Gemeinden die Bekenntnistaufe von Erwachsenen eine Selbstverständlichkeit. Die Pioniere, die diese biblische Übung vor 500 Jahre aufnahmen, zahlten dafür einen hohen Preis. Ihre Geschichte hat viele Lehren für spätere Generationen hinterlassen. Heft
Lola Kamalowa Den Glauben bewahren Geschichten für die Jugend Nikita hält seine Einberufung zum Militärdienst in der Hand. In Gedanken sieht er bereits, was ihn dort erwartet: Verspottung, Willkür der Vorgesetzten, Grobheiten und Gewalt der anderen Soldaten, Bestrafung für die Verweigerung des Eides und des Dienstes an der Waffe. Wir schreiben das Jahr 1982 und die Gläubigen in der Sowjetunion werden immer noch stark verfolgt. Erst kürzlich hat der Tod eines jungen Gläubigen in der Armee die Gemeinden erschüttert. Doch trotz allem ist Nikita fest entschlossen, auf dem Weg mit Jesus zu bleiben, für den er sich kürzlich entschlossen hat. Und acht weitere Geschichten von (jungen) Christen in der Sowjetunion: Der Preis für die Treue Wenig Platz für Versammlungen Das Jugendtreffen "Denkt an die Gefangenen" Das verschlossene Tor Die Pforten des Totenreiches sollen sie nicht überwältigen Die Heimkehr der Gefangenen Die richtige Wahl Paperback
Dieses Buch umfasst eine Anzahl von Zeugnissen christlicher Märtyrer, welche aus dem Märtyrerspiegel entnommen wurden. Wenn man den Märtyrerspiegel kennt, steht man oftmals vor dem Wunsch, diese kaum fassbaren Zeugnisse mit seinen Mitmenschen zu teilen. Leider war dies in der Vergangenheit nur schwer möglich, da der Märtyrerspiegel einerseits einen sehr großen Umfang von ca. 1300 Seiten hat, andererseits schwierig zu bekommen und zudem in Fraktur gedruckt war. Abhilfe soll nun dieses Buch schaffen, welches eine Auswahl von Zeugnissen beinhaltet und somit in komprimierter und kostengünstiger Form zur weiteren Verbreitung nicht nur zur Erbauung von Gläubigen, sondern auch zu evangelistischen Zwecken beitragen soll.
P.M.Friesen Geschichte der Alt-Evangelischen Mennoniten Brüderschaft in Russland (in Gotisch oder Altdeutsch) Eine reichhaltige Materialsammlung zur Geschichte der russländischen Mennoniten mit vielen Bildern, Dokumenten, Karten, Orts- und Namensregistern.
Viktor Fast (Hrsg.) Vorübergehende Heimat 150 Jahre Beten und Arbeiten in Alt-Samara (Alexandertal und Konstantinow) 1879 überquerten die letzten deutschen Siedler aus Preußen die Wolga und ließen sich in der Steppe an der Kondurtscha nieder. Viele von ihnen waren Glaubensflüchtlinge aus den Reihen der Mennoniten, deren Schicksale sich nun mit den meist lutherischen oder katholischen Kolonisten aus Polen und Wolhynien verflochten, die sich in der Nähe ansiedelten ... Ihr Leben und Glauben in der Blütezeit der Kolonie sowie in den darauf folgenden schweren Jahren sind Thema dieses Werkes. Mit 671 Illustrationen, 23 Dokumenten, 28 Tabellen und 11 Karten. Samenkorn, Hardcover, 672 S.
Susanowo 1911-2011 Susanowo war eines der wenigen Dörfer in der Sowjetunion, das ausschließlich von Gläubigen bewohnt war. In den 1930er Jahren erlebten die Dorfbewohner die Erschießung der Dorfgründer und die Bitternis der Abkehr von Gott, in den 1940er und 1950er - die Rückkehr zu Gott.Das Dorf wurde mit der atheistischen Staatsmacht konfrontiert. Trotzdem erstarkte die Gemeinde wieder ...
Von Zürich in die Welt: Wie die Schweizer Täufer Kirche und Gesellschaft veränderten. Die Schweizer Täufer gehörten zwar nicht zu den großen, jedoch zu den heimlichen Siegern der Geschichte. In der Frühen Neuzeit forderten sie mit ihrem radikalen Glauben Gesellschaft und Kirche heraus - mit Auswirkungen bis in die Gegenwart. Bereits vor 500 Jahren plädierten die Schweizer Täufer für religiöse Toleranz und die Trennung von Staat und Religion. Bei den kirchlichen und politischen Eliten stießen sie auf erbitterten Widerstand und mussten vor Verfolgung in ihrer Heimat fliehen. Das Buch lässt ihre Geschichte lebendig werden – und zeigt ihre Relevanz heute. Smartcover
Gesamtausgabe Neuausgabe der vollständigen Werke Menno Simons‘ für den breiten Leserkreis in lateinischer Schrift. Es sind geistliche Schriften, in denen die älteste Lehrgestalt der erweckten Gemeinden zu finden ist und die heute noch inspirierend wirken. Dank der schonenden stilistischen Bearbeitung haben die wertvollen Texte ihre Altertümlichkeit nicht eingebüßt. Als geistlicher Lehrer legte Menno Simons vor fast fünf Jahrhunderten die biblische Grundlage der rettenden Lehre Jesu Christi vor. Einfach und eindringlich erklärt er, was Gnade, Buße, Glaube, Wiedergeburt, Taufe, Abendmahl, das Kreuz Christi und die Auferstehung ist. Diese alten Schätze werden auch im 21. Jh. gute Früchte bringen können. In dieser Gesamtausgabe wurden die früheren Ausgaben der vollständigen Werke durch eine Reihe kleinerer Schriften ergänzt. Eine Biographie und ein vielfältiger Suchapparat sollen den Zugang zu diesen Schriften und das Suchen darin erleichtern.
J.C.Wenger Was glauben die Mennoniten? Dieses Buch untersucht gemeinsame Glaubensinhalte von Christen aller Konfessionen und hebt diejenigen hervor, die von den Mennoniten betont werden. Da sie wie auch alle anderen Christen den Belastungen der modernen Welt gegenüberstehen, betonen nicht alle Mennoniten die gleichen Glaubensinhalte. Bis zum 19. Jahrhundert befanden sich die meisten Mennoniten in Europa und Nordamerika. Doch im Laufe des 20. Jahrhunderts hatten die missionarischen Bemühungen, die karitativen Aktivitäten und die Gnade Gottes die weltweite Gemeinschaft der Mennoniten zur Folge. Ein Buch für jeden, der interessiert fragt: "Mennoniten - was glauben sie eigentlich?" Kein langweiliges, sondern ein sehr ansprechend aufgebautes Buch mit vielen kurzen Kapiteln und knapp formulierten Erklärungen. Paperback
Geschichten christlicher Märtyrer, deren Glaube stärker als der Tod war Das Buch erzählt Geschichten von Männern und Frauen, die mit den großen Fragen des Lebens rangen. Sie fanden ihre Antworten in der Liebe zu Jesus Christus und im Gehorsam ihm gegenüber. Die meisten Geschichten spielen in der Reformationszeit. In dieser Zeit entstand die Täuferbewegung. Die Täufer waren bereit, auf alles Irdische zu verzichten und der Lehre Jesu zu folgen. Sie wurden von den Staatskirchen als Ketzer bezeichnet und verfolgt, obwohl ihre Lehre keine Irrlehre war. Sie versuchten lediglich Jesus in allen Dingen zu folgen, auch wenn das gegen allgemein gültige Ansichten war. Ihr Maßstab war das Neue Testament. Die folgenden Geschichten wurden dem „Märtyrerspiegel", einem Buch der Täufer, entnommen und nacherzählt. Die Radierungen sind ebenfalls Büchern der damaligen Zeit entnommen. Mehr Informationen über den „Märtyrerspiegel" sind im letzten Kapitel dieses Buches zu ?nden. Die Hinweise auf Seiten im Märtyrerspiegel beziehen sich auf deutsche Edition von 1996. Aber lesen Sie zuerst die Geschichten! Lassen Sie sich dazu ermutigen, sich in die Reihe derer zu stellen, die Gott sogar im Bauche des Walfisches dienten!