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Hier finden Sie Bücher zur Kirchengeschichte der Neuzeit. Sie beleuchten die Entwicklung von Kirche und Gemeinde von der Reformationszeit über das 18. und 19. Jahrhundert, der Verfolgung von Christen in Russland bis hin zur Gegenwart. Die Auswahl umfasst verständliche Einführungen und fundierte Fachliteratur und vermittelt Einblicke in prägende Ereignisse und Persönlichkeiten dieser Epoche. Ideal für alle, die sich intensiver mit der neueren Geschichte des Christentums beschäftigen möchten.
Die Mennoniten aus dem Schwarzmeergebiet und der Wolga waren die ersten Europäer, die sich nach der ersten Eroberung Turkestans im 19. Jahrhundert hier ansiedelten. In diesem Buch sind die Beschreibungen in vier verschiedenen Tagebüchern chronologisch angeordnet und mit den Dokumenten des Staatsarchivs ergänzt. Mit zahlreichen Bildern, Tabellen und Grafiken.
A.H. Unruh Die Geschichte der Mennoniten-Brüdergemeinde in Russland 1860-1945 Neuauflage des in Kanada 1954 erschienenen Buches. Samenkorn, Hardcover, 480 S.
500 Jahre Täuferbewegung/Mennonitengemeinde (1525-2025) Die Täuferbewegung und die daraus entstandenen Mennonitengemeinden sind ein Zweig der Reformation des 16. Jahrhunderts. In der Reformationszeit galt die Täuferbewegung allerdings als eine fehlerhafte Begleiterscheinung der Reformation, als eine radikale Verirrung oder bestenfalls als eine "Deformation der Reformation." So wurde sie von einigen protestantischen Theologen und Kirchengeschichtsforschern noch bis ins frühe 20. Jahrhundert beschrieben. Die frühen Täufer (und ihre unmittelbaren Nachkommen, die Mennoniten) sahen sich von Anfang an nicht als eine "neue Kirche", sondern als eine Rückbesinnung auf die Urgemeinde, wie sie in der Apostelgeschichte beschrieben wird. Diese Rückbesinnung fand nicht als eine von der Reformation des 16. Jahrhundert losgelöste Entwicklung statt, sondern eher als deren Fortsetzung und Weiterentwicklung. Prof. Dr. Thomas Kaufmann, ein Göttinger Kirchenhistoriker und Buchautor, hat es in einem Interview im Portal evangelisch.de (04.01.2020) sehr zutreffend zum Ausdruck gebracht: "Die Täufer haben die Reformation im Grunde ernster genommen als die Reformatoren selbst. Sie haben die Bibel wortwörtlich gelesen." Da, wo die wichtigsten Reformatoren des 16. Jahrhunderts "fertig waren", setzte die Täuferbewegung erst an. Über die Anfänge dieser Entwicklung, ohne die die heutige "Gemeindelandschaft" undenkbar ist, berichtet Hermann Heidebrecht in diesem kompakten Buch. Paperback
Liebt eure Feinde Wie kann man seine Feinde lieben? Dieses Büchlein enthält drei Geschichten, welche die biblische Lehre vom Nichtwiderstehen des Bösen verdeutlichen. Es sind Geschichten aus dem echten Leben von Menschen, die die Worte Jesu ernstnahmen: "Liebet eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen; segnet, die euch verfluchen; bittet für die, die euch beleidigen." Seit Jesus auf der Erde gewesen ist, gsb es immer treue Nachfolger, die diese Lehre und auch die anderen Lehren von Jesus ernst nahmen. Wir können versuchen, das Geheimnis ihrer Stärke zu ergründen. Inhalt: Dirk Willems und sein VerfolgerHinter Dirk bricht sein Verfolger im Eis ein. Wenn er umkehrt, kann er den Mann retten. Doch dann wäre es um Dirks Flucht geschehen. Das Geheimnis unter dem StrohdachPrediger Peter und seine Frau entscheiden sich, ihren Widersachern zu essen zu geben. In einer dunklen NachtEine Amisch-Familie wird von einem indigenen Stamm überfallen. Sie haben genügend Schießpulver um sich zu verteidigen, aber der Vater trifft eine andere Entscheidung. Heft
Lola Kamalowa Den Glauben bewahren Geschichten für die Jugend Nikita hält seine Einberufung zum Militärdienst in der Hand. In Gedanken sieht er bereits, was ihn dort erwartet: Verspottung, Willkür der Vorgesetzten, Grobheiten und Gewalt der anderen Soldaten, Bestrafung für die Verweigerung des Eides und des Dienstes an der Waffe. Wir schreiben das Jahr 1982 und die Gläubigen in der Sowjetunion werden immer noch stark verfolgt. Erst kürzlich hat der Tod eines jungen Gläubigen in der Armee die Gemeinden erschüttert. Doch trotz allem ist Nikita fest entschlossen, auf dem Weg mit Jesus zu bleiben, für den er sich kürzlich entschlossen hat. Und acht weitere Geschichten von (jungen) Christen in der Sowjetunion: Der Preis für die Treue Wenig Platz für Versammlungen Das Jugendtreffen "Denkt an die Gefangenen" Das verschlossene Tor Die Pforten des Totenreiches sollen sie nicht überwältigen Die Heimkehr der Gefangenen Die richtige Wahl Paperback
Dieses Buch umfasst eine Anzahl von Zeugnissen christlicher Märtyrer, welche aus dem Märtyrerspiegel entnommen wurden. Wenn man den Märtyrerspiegel kennt, steht man oftmals vor dem Wunsch, diese kaum fassbaren Zeugnisse mit seinen Mitmenschen zu teilen. Leider war dies in der Vergangenheit nur schwer möglich, da der Märtyrerspiegel einerseits einen sehr großen Umfang von ca. 1300 Seiten hat, andererseits schwierig zu bekommen und zudem in Fraktur gedruckt war. Abhilfe soll nun dieses Buch schaffen, welches eine Auswahl von Zeugnissen beinhaltet und somit in komprimierter und kostengünstiger Form zur weiteren Verbreitung nicht nur zur Erbauung von Gläubigen, sondern auch zu evangelistischen Zwecken beitragen soll.
P.M.Friesen Geschichte der Alt-Evangelischen Mennoniten Brüderschaft in Russland (in Gotisch oder Altdeutsch) Eine reichhaltige Materialsammlung zur Geschichte der russländischen Mennoniten mit vielen Bildern, Dokumenten, Karten, Orts- und Namensregistern.
Viktor Fast (Hrsg.) Vorübergehende Heimat 150 Jahre Beten und Arbeiten in Alt-Samara (Alexandertal und Konstantinow) 1879 überquerten die letzten deutschen Siedler aus Preußen die Wolga und ließen sich in der Steppe an der Kondurtscha nieder. Viele von ihnen waren Glaubensflüchtlinge aus den Reihen der Mennoniten, deren Schicksale sich nun mit den meist lutherischen oder katholischen Kolonisten aus Polen und Wolhynien verflochten, die sich in der Nähe ansiedelten ... Ihr Leben und Glauben in der Blütezeit der Kolonie sowie in den darauf folgenden schweren Jahren sind Thema dieses Werkes. Mit 671 Illustrationen, 23 Dokumenten, 28 Tabellen und 11 Karten. Samenkorn, Hardcover, 672 S.
Susanowo 1911-2011 Susanowo war eines der wenigen Dörfer in der Sowjetunion, das ausschließlich von Gläubigen bewohnt war. In den 1930er Jahren erlebten die Dorfbewohner die Erschießung der Dorfgründer und die Bitternis der Abkehr von Gott, in den 1940er und 1950er - die Rückkehr zu Gott.Das Dorf wurde mit der atheistischen Staatsmacht konfrontiert. Trotzdem erstarkte die Gemeinde wieder ...
Ein Bildband mit 674 Fotos In diesem Bildband sind alte Fotos der Deutschen aus dem Talas-Tal gesammelt. Die Bilder geben einen Einblick in das Leben der ersten deutschen Siedler in Mittelasien, in die Zeiten unter der sowjetischen Regierung, in das Arbeitsleben in der Kolchose, in das Schulwesen, in das Leben der Gemeinden und vieler Familien im Talas-Tal.
Dr. Horst Penner studierte in Königsberg Geschichte und schrieb seine Doktorarbeit über Mennoniten im Weichselmündungsgebiet. Deshalb betraute ihn der Mennonitische Geschichtsverein mit Sitz auf dem Weierhof damit, eine gut verständliche, aber auch wissenschaftlich fundierte Gesamtgeschichte der Mennoniten zu verfassen. Dies ist nun die sechste Überarbeitete und ergänzte Ausgabe des Buches, ergänzt mit einigen Karten und Fotos zur Geschichte der Mennoniten. Hardcover
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Rudolf Penner Der Heimat beraubtDie alte mennonitische Kolonie Chortiza in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts und das Schicksal eines mennonitischen Jünglings während des Zweiten Weltkriegs 1941-1945. Rudolf Penner, der Urenkel des Großfabrikanten in der mennonitischen Altkolonie Chortitza Abraham Koop, beschreibt in einer spannenden und realistischen Form das Leben seiner Ahnen in der Ukraine. Dabei geht er ausführlicher auf die Katastrophe des 20. Jahrhunderts ein. Der Bericht beginnt mit dem ersten Weltkrieg.Weiter wird über den Zarensturz und die blutige Oktoberrevolution 1917 mit dem folgenden Bürgerkrieg und Entstehung von verschiedenen Banden und ihr Wirken in der Gegend (auch mennonitischen Dörfern) berichtet. Die Verbrechen und Repressalien der neuen Proletenregierung, die mit Hungersnöten, Vernichtung der intellektuellen Schicht und christlichen Gemeinschaften, besonders aller Familienväter, sich Bahn macht, wird in diesem Buch realistisch dargestellt. Der zweite Teil des Buches befasst sich mit dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht im Juli 1941 in Chortiza, die neue Lebenssituation bis 1943 in der Ukraine, dann die Lage der Flüchtlinge im besetzten Polen und dem Werdegang der Jugendlichen in den Wirren dieses auch teuflischen Systems bis Ende des Dritten Reichs im Mai 1945 in Berlin. Gebunden, 384 Seiten
Verfolgt - aber nicht verlassen Am 17. März 2014 wäre Nikolaj Petrowitsch Chrapov 100 Jahre alt geworden. Doch lebte er nur 68 Jahre, von denen er wegen seiner Treue zum Evangelium fast 30 Jahre in Haft verbrachte. Auf seinem Lebensweg begegnete er vielen Schwierigkeiten und wurde immer wieder hart auf die Probe gestellt. Er kannte Hunger und Not, fünf Mal stand er wegen seines Glaubens vor Gericht. Trotz allen Prüfungen war sein Herz nicht verbittert, sondern nur von einem Wunsch beseelt: vom Wunsch, dem Herrn Jesus Christus mit ganzem Herzen bis an das Ende seines Lebens zu folgen und heilig und gottgefällig den Dienst im Hause Gottes zu tun – und zwar an der Stelle, an die ihn Gott gestellt hat. Er wurde vielen Gläubigen durch seine Trilogie „Das Glück des verlorenen Lebens" oder mit seinen hervorragenden Gedichten als mutiger Diener Gottes bekannt. Nikolaj opferte sein Leben für die Sache Gottes und rief auch seine Glaubensgeschwister zum aufopfernden Dienst auf. Sein Tod hinter dem Stacheldraht eines Straflagers wurde zu einem leuchtenden Zeugnis der Treue zu der Sache des Herrn Jesus, dem er sein Leben restlos ausgeliefert hatte! Das vorliegende Buch enthält einige biographische Skizzen und Erlebnisse aus dem Leben von N.P. Chrapov und viele Erinnerungen von Menschen, die mit ihm auf die eine oder andere Weise Kontakt hatten und in deren Leben er unauslöschliche Spuren hinterlassen hat. Paperback
"Ich möchte dieses Buch den Bewohnern des Dorfes Kondratjewka widmen, die in guten wie auch in schweren Zeiten, in Zeiten der Bedrängnis, Verfolgung, Zwangsarbeit und Straflager, ihr Gesicht als stilles, friedliches und fleißiges Volk nicht verloren haben und ihren Glauben bewahrt haben. Ich hoffe, dass dieses Buch dazu beiträgt, unserer jungen Generation die Geschichte ihrer Vorfahren wichtig und verständlich zu machen und dass sie nicht in Vergessenheit gerät." Gesammelt, zusammengefasst und aufgestellt von Viktor Petkau.
Kirchengeschichte für Einsteiger, Band 4 Mit dem Pietismus erleben viele Menschen in evangelisch geprägten Gebieten ab dem 17. Jahrhundert eine geistliche Erneuerung. Eine Basis-Bibelbewegung sowie eine missionarische Dynamik entstehen. Starke sozialdiakonische Arbeit wird geleistet. Die offiziellen Kirchen öffnen sich hingegen mehrheitlich einer anderen Strömung, nämlich der Aufklärung. Das Zeitalter bringt Umwälzungen auf allen Lebensgebieten.Dieser Band führt allgemein verständlich und didaktisch gut aufgearbeitet in die Zeit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts und ins 18. Jahrhundert ein. Theologische, praktische und geschichtliche Zusammenhänge werden aufgezeigt. Überblickskästen erlauben einen schnellen Einstieg in die grossen Kapitel. Eingestreute Quellentexte und Kontrollfragen helfen, am eigenen Verständnis der Themen zu arbeiten.Peter H. Uhlmann unterrichtete seit 1980 bis zu seinem tragischen Unfalltod im Jahr 2016 an verschiedenen theologischen Seminaren in der Schweiz und in Deutschland Kirchengeschichte und biblische Theologie. Mit Kontrollfragen
Peter Walker Die Geschichte des Heiligen Landes Dieses große illustrierte Sachbuch enthält einmaliges Bildmaterial, mit dem Sie Israel aus ganz neuen Perspektiven entdecken werden. Dieser aufwändig gestaltete Bildband nimmt Sie mit auf einen Weg durch die bewegte Vergangenheit Israels bis zum Ende des britischen Mandats 1948. RB, Hardcover, 21,5 x 26 cm, 176 S.
Kurzbiografien - Helden des Glaubens Band 2 In diesem zweiten Band geht es erneut quer durch die Kirchengeschichte beginnend von den ersten Christen bis ins 20. Jahrhundert. Die dieses Mal etwas ausführlicheren 21 Kurzbiografien laden wieder dazu ein, hingebungsvolle Christen, die das Christentum vorangetrieben und bis heute mitgeprägt haben, kennenzulernen und sich durch das Handeln Gottes in ihrem Leben ermutigen zu lassen. Unter ihnen sind Theologen, Missionare, Bibelübersetzer, Entdecker, Wissenschaftler, Musiker und auch ganz normale Menschen. Ihr Vorbild spornt dazu an, die eigene Gegenwart besser zu verstehen und sich selbst mutig und gestärkt im Glauben innerhalb der eigenen Lebensgeschichte einzubringen. Hardcover
Viktor Fast, Jakob Penner Wasserströme in der EinödeDie Anfangsgeschichte der Mennoniten-Brüdergemeinde Karaganda 1956-1968 Die Entstehung der deutschen Mennoniten-Brüdergemeinde in Karaganda ist ein spannendes Kapitel der Geschichte der Gläubigen in der Sowjetunion. Ihre Anfänge liegen in der großen Erweckung der 1950er, als sich unter atheistischer und kommunistischer Diktatur Gläubige sammelten und eine Gemeinde gründeten ... In diesem Werk werden viele Erinnerungen von Zeitzeugen zitiert. Die Dokumente, die hier aufgeführt werden, stammen aus dem direkten Umfeld dieser Gemeinde. Mit 525 Illustrationen, 65 Dokumenten und 6 Karten. Samenkorn, Hardcover, 640 S.
Neu Samara am Tock (1890-2003) Eine mennonitische Ansiedlung in Russland östlich der Wolga Ein Buch über die Entstehung und Entwicklung der Ansiedlung Neu Samara. Hardcover
Wunderbar geführt 50 Jahre der Gemeinde Nowopawlowka 1958-2008 Die ehemaligen Nowopawlower nehmen den Leser mit in die Geschichte des Weges Gottes mit ihrer Gemeinde: von der Entstehung bis zu ihrer Blütezeit, durch Verfolgungen in den Jahren des sowjetischen Regimes, durch Tiefen und Höhen. Samenkorn, Hardcover, 216 S.
Arkadak und Zentral waren Nachzügler in der großen Gemeinschaft mennonitischer Siedlungen, die seit 1789 in Neu-Russland (Ukraine) und anderen Regionen des Russischen Reiches errichtet wurden. Ihre Gründung nach 1900 brachte sie fast sofort in die Katastrophe, welche Russland von Anfang an verschlingen würde. Der Weltkrieg, die Revolutionen von 1917 und die drastischen Umwälzungen von 1917 bis in die 1940er Jahre, als die traditionellen mennonitischen Siedlungen des europäischen Russlands im Wesentlichen zerstört und die überlebenden Bewohner in Sondersiedlungen und Arbeitslagern im Osten verlegt wurden. Einzelheiten darüber, wie gerade diese beiden Siedlungen in diesen Jahren vorankamen, haben auf die ungeheure Arbeit dieses Bandes gewartet. Frühere Studien einzelner Siedlungen in der größeren russischen mennonitischen Gemeinschaft haben nicht so sehr versucht, das Schicksal von Individuen und Familien zu entdecken und ihr Leben in den kurzen Jahrzehnten ihrer Existenz vor der totalen Zerstreuung, die ihnen 1941 widerfuhr, darzustellen. Diese Geschichte bringt die tatsächlichen Namen, Daten und persönlichen Berichten zahlreicher Einzelpersonen und Familien, deren Leben an die scheinbar unkontrollierbaren historischen Kräfte gefesselt waren, welche die gesamte sowjetische Nation unter der brutalen Herrschaft von Lenin und Stalin in der ersten Hälfte des Zwanzigsten Jahrhunderts überschwemmten. Dr. Lawrence Klippenstein
Rudy P. Friesen / Edith Elisabeth Friesen Bauwerke der Vergangenheit Mennonitische Architektur, Landschaft und Siedlungen in Russland / Ukraine Buch, 500 S.
Kirchengeschichte für Einsteiger, Band 5 Evangelische Landes- und Freikirchen, die römisch-katholische Kirche sowie die orthodoxen Kirchen erleben seit dem Ende des 18. Jahrhunderts bewegte Zeiten. Ideologien und Theologien buhlen um ihre Aufmerksamkeit. Die politischen Rahmenbedingungen verändern sich laufend, mit wesentlichem Einfluss auf das Kirchenleben.Dieser Band führt allgemein verständlich und didaktisch gut aufgearbeitet in die Zeit seit dem Ende des 18. Jahrhunderts ein. Theologische, praktische und geschichtliche Zusammenhänge werden aufgezeigt. Überblickskästen erlauben einen schnellen Einstieg in die großen Kapitel. Eingestreute Quellentexte und Kontrollfragen helfen, am eigenen Verständnis der Themen zu arbeiten.Peter H. Uhlmann unterrichtete seit 1980 bis zu seinem tragischen Unfalltod im Jahr 2016 an verschiedenen theologischen Seminaren in der Schweiz und in Deutschland Kirchengeschichte und biblische Theologie. Mit Kontrollfragen
“Du kleine Herde” – so liebevoll nannte der Herr Jesus die kleine Schar seiner Nachfolger. Denn es waren nur wenige, die damals (wie auch heute), bereit waren ihm nachzufolgen. Leider leben die meisten Menschen dieser Welt ohne Jesus, den guten Hirten. Aber die, die ihn kennengelernt haben und sich zu ihm halten, gehören zu seiner weltweiten kleinen Herde, der Gemeinde Jesu. Die Mennoniten sind ein kleiner Teil dieser kleinen Herde. Sie sind eine Gemeinde, die hart geprüft wurde, die im Laufe ihrer mehr als 470-jährigen Geschichte Höhen und Tiefen erlebt hat. Mennoniten gibt es fast in der ganzen Welt und doch sind sie immer noch eine recht kleine Glaubensgemeinschaft.In Deutschland haben schon lange viele Menschen gewusst, dass es irgendwo in den USA Mennoniten gibt (meistens denkt man da an die Amischen). Aber dass Tausende von Mennoniten in Russland, Kasachstan, Kirgisien und anderen Gegenden des riesigen Sowjetreiches im Osten lebten, das war für viele ein Rätsel.Hermann Heidebrecht144 SeitenPaperback